Grollkehle und die Sturmwanderer - 02

Grollkehle blickte noch einmal in den Durchgang der nun im Dunklen lag. Seine Dunkelsicht erlaubte es ihm alles zu sehen, auch wenn es nur in einem Grau lag. Doch die Konturen der Höhle, alles in seinem Umfeld, war gut zu erkennen. Er dachte noch einmal an das alte Orkweib, gestützt auf einen Stab, gehüllt in teure Roben. Warum war sie so gekleidet? Trugen die Ahnen früher solche Kleidung?

 

Noch während Grollkehle in die Dunkelheit starrte, gefangen in seinen Gedanken, sprintete Onkatha heran. Freude lag in ihren Augen. Sie zückte ihren Dolch und began sofort das Tier zu zerlegen. Sie sprach schnell und teilte die Beute auf, und erläuterte was sie womit vorhatte. Doch Grollkehle interessierte nur die Ahnin... und dieser Ort. Er ging auf den Durchgang zu. Rorok bemerkte das Grollkehle sich nicht für den kleinen Drachen interessierte sondern für die etwas anderes. Grollkehle grunzte zufrieden. Die Aufmerksamkeit eines Kriegers. Er konnte sie gut gebrauchen in seinem Pack.

Rorok schloss auf und entzündete eine Fackel. Grollkehle grummelte ihm zu: " Die Ahnen sind hier!" Als sie den Nachbarraum betraten sahen sie etliche Pilze, manche zwei Meter groß. Die Luft war muffig. Auch Onkatha kam nun, sie zögerte. Das Wort Ahnen verband sie gleich mit Geistern. Und Dinge die sie nicht verletzen konnte mit ihrem Bogen waren ihr nicht Geheuer. Sollte sie nur merken das Grollkehle sich vor nichts fürchtete. Sollte sie nur merken das er die beste Wahl ist. Auch wenn die Zahl der männlichen Orks sehr stark dezimiert wurde.

 

Grollkehle bemerkte es zuerst. Die Pilze begannen sich zu bewegen. Wurden angezogen vom Trupp. Grollkehle pustet in seine Hand, Feuer überzog einen der Pilze. Doch sie waren robust. Onkatha schießt mit einem Pfeil auf einen Pilz, doch auch er schluckt den Pfeil kommentarlos. Doch die Pilze schreien, geben unnatürliche Laute von sich. Rorok hat einen Geistesblitz und wirft die Fackel fort. Und zwei der drei Pilze folgen der Fackel. Nur einer lässt sich nicht ablenken. Es entbrennt ein Kampf, zum Glück nur gegen einen Pilz. Mit seinen Tentakeln verwundet er Rorok und hinterlässt nur schwarze, verbrannte Haut. Der Trupp zieht sich immer weiter zurück. Onkatha schießt ihre Pfeile und Rorok und Grollkehle sind im Nahkampf mit dem Pilz.

 

Nachdem der erste Pilz gefallen ist tönt ein kreischer, gewltiger Schrei durch die Höhle. Ein weiterer Feind? Die Mutter des Drachen? Der Trupp zieht sich in eine Position zurück die leicht zu verteidigen ist. Doch es ist eine riesige Fledermaus. Sie greift Grollkehle an der sich geschickt zwischen einige Stalaktiten zurück gezogen hat, so das er sicher von den Bissen dieses gewaltigen, halb verhungerten Biestes, ist. Grollkehle pustet ihm die heilige Flamme ins Gesicht. Und auch Rorok mischt sich in den Kampf ein. Doch nun sieht er etwas. Es ist ein Sattel auf dem Reittier, ein orkischer Sattel! In der Zwischenzeit schneidet Onkatha eine Keule von dem Drachling und wirft sie Grollkehle zu. Gleichzeitig schwingt sich Rorok auf die Fledermaus. Und siehe da. Der Sattel, so alt er auch sein mag, hällt ihn aus. Und er wird nicht abgeworfen. Nun füttert Grollkehle das Tier und schafft es sein Vertrauen zu gewinnen. Das Tier war zu hungrig, und scheint vor Orks auch keine Angst zu haben. Die Situation ist gelöst. Und auch der letzte Pilz wird noch schnell von der Gruppe getötet, nachdem man weiß wie man sie am besten bekämpft.

 

Grollkehle ist zufrieden. Rorok ist nun ein geflügelter Reiter. Welch ein Gewinn für seinen Jagdtrupp. Nun beginnen sie die Höhle zu durchsuchen. Onkatha findet einen alten Ork Krieger der an einem Geheimgang liegt. Die alte Armbrustfalle trifft zum Glück nicht das Ziel als Onkatha, überfordert von der Technik, beginnt die Tür einfach einzuschlagen. In dem ersten Raum liegen viele Skelette.

Grollkehle beschließt die Gänge ein anderes Mal zu durchsuchen. er bestattet erst die Ork Leichen . Die beiden anderen durchsuchen weiter die Höhlen. Sie finden Wasser und das tote Huftier das zuerst ihre Beute war. Das Wasser ist gut. Grollkehle hat einen Geistesblitz. Nachdem so viele der Krieger diesem unsäglichen Zauberer gefolgt sind, und nur Rorok zurück kehrte benötigen sie einen sicheren Ort. Diese Höhle war der Ort. Mit einem Lager in der Höhle können sie sich gut verteidigen und die Katakomben untersuchen. Grollkehle beschließt das Vertrauen seines Jagdtrupps einzufordern. Nachdem Onkatha sich sofort fügt ist es mit Rorok nicht ganz so einfach. Es gibt ein Blickduell das Grollkehle jedoch klar für sich gewinnen kann.

 

Während Rorok mit der Fledermaus am frühen Abend aufbricht den Stamm zu holen beschäftigt sich Grollkehle mit einem gefundenen Stab der mächtige Kräfte hat. Er schaut zu Onkatha herüber. Jetzt wo Rorok nicht da ist....doch Nein. Noch nicht. Erst muss der Stamm sicher sein, wieder erstarken. Dann kann er sich Onkatha widmen...

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